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Utopische Literatur

Utopische Literatur


Die Utopische Literatur beschäftigt sich vorwiegend mit Wunschvorstellungen, die zwar nicht äußerst weltfremd sind, aber dennoch durch die gesellschaftlichen Umstände nicht realisiert werden können. Ein besonders bekanntes utopisches Werk ist "Utopia" von Thomas Morus, welches er 1516 schrieb und dessen Titel bis heute als Begriff prägend ist. Utopische Literatut stellt in ihrem Kontext die Welt so dar, wie sie sein sollte. Es findet eine Beschäftigung mit der idealen Gesellschaft statt. Dadurch wird die Utopische Literatur sehr oft als Vorbildfunktion angesehen. Das gegenteilige Mittel stellt die Anti-Utopie dar, die eher eine abschreckende Funktion haben soll.

In Utopischer Literatur geht es nun mehr um die Darstellung des "idealen Staates", welcher als Politeia bezeichnet wird. Angestrebt werden sollte ein Zusammenspiel von gesellschaftlichen Kräften zum Wohle der Allgemeinheit.



Behandelt wird in utopischer Literatur meistens auch das Leben auf Inseln und fernen Welten. Als Beispiel kann hier Thomas' Morus "Utopia" herangezogen werden. Dieses Werk spielt auf einer weit entfernten Insel. Dies war zur damaligen Zeit durchaus üblich - die Darstellung des Unerreichbaren.

Wer Daniel Defoes "Robinson Crusoe" kennt, sollte wissen, dass dieser Roman kein klassisches utopisches Werk verkörpert. Doch finden sich hier ansatzweise angestrebte Vergleiche. In Defoes Roman geht es um einen einzelnen Menschen, welcher fernab jedweder Zivilisation alleine auf einer einsamen Insel sein Dasein fristet. Er muss lernen, damit umzugehen, sich selbst zu versorgen und vor allem zu überleben. Hierbei wird auch sehr deutlich, dass Robinson Crusoe in der Einsamkeit wieder seinen Weg zu Gott findet.

Ein weiteres utopisches Werk stellt "Erewhon" dar, welches von Samuel Butler 1872 geschrieben wurde. Hier ist der Ort der Handlung auf ein Land gelegt, das für jeden unerreichbar erscheint, wird es doch von einem hohen Gebirge überschattet.

Die Grundidee der Utopioschen Literatur wurde in Science-Fiction-Romanen übernommen und stellt somit einen unüberwindbaren Leitgedanken dar - Das Unentdeckte soll erforscht werden. Zwischen diesen beiden Literaturgattungen besteht jedoch der Unterschied, dass in Utopischen Werken meist auf die gesellschaftlichen Strukturen eingegangen wird, wohingegen in Science-Fiction-Romanen eher der technische Fortschritt behandelt und dem Menschen näher gebracht wird. Die Utopie will in übertriebenem Maße dazu anspornen, an der Veränderung der Gesellschaft zum Positiven hin mitzuwirken und Science-Fiction will Wissenschaftler und Wissensdurstige dazu bringen, im Bereich der Technik und Luftfahrt weiter zu forschen.



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