Saturday, 19.01.19
home Günstige Literatur & Bücher Gute Bücher ? Schriftsteller werden ? Krimi oder Drama ?
Schriftsteller
Friedrich Schiller
von Goethe
Franz Kafka
Bertold Brecht
weitere Schriftsteller ...
Literaturepochen
Naturalismus
Sturm und Drang
Griechische Tragödie
Weimarer Klassik
weitere Literaturepochen
Berühmte Werke
Name der Rose, Eco
Der Vorleser, Schlink
Effi Briest, Fontane
Farbe Lila, Walker
Maria Stuart, Schiller
Faust, Goethe
weitere Werke ....
Lesen und Schreiben
Schreiben lernen
Beruf Schriftsteller
Literatur in Schulen
Bedeutung des Lesens
Lesen & Gesellschaft
weiteres zum Thema ...
Literaturgattungen
Märchen
Fabeln
Epik
Dramen
weitere Gattungen ...
Dies und Das
Bannerwerbung
RSS Feeds
Webmaster
Sitemap
Disclaimer
Impressum
Datenschutz
Theodor Fontane

Theodor Fontane


Ein wichtiger Vertreter der Literaturepoche des Realismus verkörpert Theodor Fontane. Geboren wurde Fontane am 30. Dezember 1819 in Neuruppin. Seine Eltern waren preußisch und ebenso preußisch war die Erziehung Fontanes gewesen. Fontanes Vater, Louis Henri Fontane war hugenottischer Abstammung und von Beruf Apotheker.



Nach dem Umzug der Familie genoss Fontane Privatunterricht von seinem Vater und diverser Hauslehrer. Nachdem er das Gymnasium und die Gewerbeschule bis 1836 besucht hatte, begann er eine Lehre zum Apotheker, die er 1840 erfolgreich abschloss, und schlug den gleichen Weg wie sein Vater ein.

Nach Ende seiner Lehre veröffentlichte Fontane seine erste Novelle "Geschwisterliebe" und schrieb seine ersten Gedichte. Ein Jahr später wurde er von Typhus (fieberhafte Infektionskrankheit, meist mit Durchfall) befallen, gesundete aber wieder. Danach arbeitete er in Leipzig und Dresden als Apothekergehilfe, bis er dann in der Apotheke seines Vaters in Letschin landete.

Bis 1849 übte Fontane den Beruf des Apothers aus und schrieb nebenbei einige Werke. 1849 entschied er sich schließlich dazu, in einem Ministerium als freier Mitarbeiter im Büro tätig zu sein und blieb zehn Jahre dort. 1860 bis 1870 war Fontane Redakteur der Berliner "Kreuz-Zeitung". Danach machte er Karriere als Theaterkritiker bei der "Vossischen Zeitung". Als er im gleichen Jahr, 1870, den Kriegsschauplatz in Paris besichtigen wollte, wurde Fontane dort irrtümlicherweise als Spion verhaftet, jedoch nach Aufklärung des Missverständnisses umgehend wieder freigelassen.

Fontane war ein Mann, welcher mit vielen Kindern gesegnet war. Allerdings musste Fontane 1887 den Tod seines fünften Kindes beklagen, welches mit siebenundzwanzig Jahren an einem Blinddarmdurchbruch starb. Davor, von 1874 bis 1876, unternahm er viele Reisen mit seiner Frau. Die Wege führten sie nach Österreich, Italien und die Schweiz. Nach diesen zwei Jahren der Reisen, entschied sich Fontane, nicht mehr für Zeitungen zu arbeiten, sondern wieder als freier Schriftsteller und Literat tätig zu sein.

1892 erkrankte Fontane an einer schweren Gehirnanämie ("Blutlosigkeit"). Während seiner Krankheit versuchte Fontane, sich mit dem Schreiben abzulenken. Doch am 20. September 1898 erlag er der Gehirnanämie in Berlin und starb.

Da Fontane sich in seinen Werken mit dem bürgerlichen Realismus auseinandersetzte, waren seine Werke besonders detailgetreu. Immer wieder jedoch bemängelte er in ihnen die Gesellschaft und machte diese für ein falsches Verhalten seiner Protagonisten verantwortlich. Sein wohl bekanntestes Werk ist Effi Briest, in welchem er die preußische Gesellschaft anprangert.



Das könnte Sie auch interessieren:
weitere Schriftsteller ...

weitere Schriftsteller ...

Berühmte Schriftsteller Hier möchten wir Ihnen einmal die großen und berühmten Schriftsteller etwas näher bringen. Schmökern Sie doch einfach mal eine Runde und Sie finden sicher einige spannende ...
G. E. Lessing

G. E. Lessing

G.E. Lessing Im Zeitalter der Aufklärung war Gotthold Ephraim Lessing maßgeblich an der Darstellung der damaligen Lebensverhältnisse beteiligt und legte mit seinen Werken den Grundstein für die ...
Literatur wissen