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Nachkriegsliteratur

Literaturgattung Nachkriegsliteratur


Die Nachkriegsliteratur stellt eine eigene Literaturgattung dar. Anderen ist sie auch unter dem Begriff Trümmerliteratur oder Kahlschlagliteratur bekannt. Ihr schreibt man den Zeitraum nach dem Zweiten Weltkrieg bis ins Jahr 1950 zu.

Wie der Name schon sagt, wird in der Nachkriegsliteratur über die Wirren und Schicksalsschläge während des Zweiten Weltkrieges berichtet. Besonders Menschen, die nach dem Krieg wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind, wurden in den Werken behandelt. Auf sie trifft der Begriff Trümmerliteratur am ehesten zu, denn nach ihrer Heimkehr fanden sie ihre alte Heimat in Trümmern wieder.



Aber nicht nur das zerstörte Land, sondern auch ihre Wertevorstellungen lagen in Trümmern. Sie hatten keinen Besitz und keine Heimat mehr. Zudem waren ihre Ideale und Utopien zerstört. Sie mussten sich damit abfinden und damit zurechtkommen, in den zurückgelassenen Trümmern des Krieges zu leben. Das Schicksal und die neuen Forderungen der Gesellschaft wurden ab 1945 in zahlreichen Zeitschriften, Flugblättern und Romanen veröffentlicht. Erwähnenswert ist hier die Literaturzeitschrift "Der Ruf", in welcher eine radikale Erneuerung der Literatur gefordert wird. Dabei sollte man nicht vergessen, dass viele Schriftsteller während der NS-Zeit nicht publizieren durften, sofern sie mit ihren Werken gegen die "Richtlinien" der Nationalsozialisten verstießen.

Als 1947 die Zeitschrift "Der Ruf" seitens der Alliierten verboten wurde, gründete der vorher in dieser Zeitschrift aktive Hans Werner Richter die "Gruppe 47". Diese Gruppe sah sich selbst als unpolitisch an was Parteien und Systeme anging. Beim Treffen der Mitglieder unterhielt man sich über Texte und sofern diese den Mitgliedern gefielen, wurden die Autoren dieser Schriften in die Gruppe 47 aufgenommen. Als Beispiel seien hier Heinrich Böll und Wolfgang Borchert genannt. Das Ziel der Gruppe 47 war es, eine Elite zu bilden, welche im Bereich der Literatur und Publizistik aufsteigen sollte. Viele unbekannte Autoren stiegen aus diesem Grund auf, wie in etwa Günter Grass, der sein Werk "Die Blechtrommel" der Nachkriegsliteratur widmete.

Aber auch Dramen, wie in etwa "Draußen vor der Tür" von Wolfgang Borchert oder "Des Teufels General" von Carl Zuckmayer trugen einen sehr großen Teil zur Nachkriegsliteratur bei.



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