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Klassik

Literaturepoche Klassik


Die Literaturepoche der deutschen Klassik lässt sich in das Jahr 1786 - 1832 einordnen. Ausschlaggebend für diese Literaturepoche waren die Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) und Friedrich von Schiller (1759-1805). Da Ausgangspunkt dieser Epoche Weimar war, ist die Klassik auch unter dem Begriff Weimarer Klassik bekannt geworden.



Ähnlich wie bei der Epoche der Aufklärung wurde bei der Klassik Wert auf die Bewahrung des Schönen und Reinen gelegt. Jeder Mensch sollte die Vervollkommnung zu einem perfekten Wesen erreichen. Dabei war die Ausbildung von künstlichem Empfinden und das moralische Handeln durch Benutzung des eigenen Verstandes, mit Einhaltung aller Gesetze und gleichzeitigem Schutz aller Tugenden (Ehrlichkeit, Mut, etc.), Voraussetzung.

Heuzutage greift man auch gerne auf Winckelmann zurück, der 1755 zu "edle Einfalt" und "stille Größe" (Bescheidenheit) aufrief. Der Mensch sollte sich in sein Schicksal fügen und nicht dagegen aufbegehren, wie es in späteren Epochen gefordert wurde. Ein Werk, das für dieses Ideal ein Musterbeispiel ist, ist Friedrich Schillers "Maria Stuart". In dieser Tragödie fügt sich Maria Stuart, die Königin von Schottland, bereitwillig in ihr Schicksal. Nicht einmal um ihr Leben zu retten, begibt sie sich dazu herab, ihre Schwester Elisabeth um Gnade anzuflehen. Sie stirbt mit der Würde einer Königin.

In der Weimarer Klassik wurden nur die Anliegen der oberen Gesellschaft behandelt. Das Schicksal armer Leute aus der Unterschicht interessierte nicht, da sie zur damaligen Zeit kein Vorbild darstellen sollten. Es fand eine Anlehnung an die Klassik der Antike statt, bei welcher unter anderem Homer und Euripides als vorbilderprägende Literaten angesehen wurden. Die Besonderheit bei klassischen Werken war besonders im Sprachstil erkennbar. Im Gegensatz zum Realismus wird hier kein Dialekt gesprochen. Konversationen finden auf einer "höheren Ebene" statt.

Da nur über die Probleme der Adeligen und des Bürgertums gesprochen wurde, stammten auch die Autoren der Klassischen Epoche aus dieser Schicht. Literatur wurde als Repräsentationsmittel benutzt. Das bedingungslose Hinnehmen des eigenen Schicksals war oberstes Prinzip. Ebenfalls ging man wieder mehr auf den Glauben und das Vertrauen in Gott ein, was sich ganz deutlich bei dem Werk "Maria Stuart" nachweisen lässt. In jener Tragödie beruft sich Maria Stuart vor ihrem Tode auf Gott. Gott war oberster Richter und grenzte sich von der "weltlichen Gerichtbarkeit" ab.



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