Monday, 16.12.19
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Expressionismus

Expressionismus


Der Expressionismus aus literarischer Sicht gesehen war von 1910 bis 1925 eine treibende Kraft, welcher viele Schriftsteller und Autoren ihre Werke vermachten.

Ein besonderes Kriterium hierbei war die enorme Übertreibung, die in diversen Werken zum Ausdruck kam. Der Expressionismus kann somit als krasses Gegenteil zum Naturalismus angesehen werden. Jener hatte als Absicht die genaue, detaillierte Darstellung der Welt und der Menschen - eben so, wie sie waren, ganz ohne Über- oder Untertreibung. Vor allem der Wunsch nach einer neuen Welt und einer neuen Menschheit wurde oft in Werken zur damaligen Zeit behandelt. Als Beispiel kann man hier Brechts "Der gute Mensch von Sezuan" betrachten. In jenem geht es darum, dass dargestellt wird, dass das Leben für die Menschheit in solch einem Zustand unerträglich ist.



Aber seitens der Götter geht eine vehemente Verneinung der Schaffung einer neuen Welt aus. Sie wollen einfach nicht wahr haben, wie schlecht es um die Welt und die Menschheit steht.

Hauptvertreter des Expressionismus waren zum Beispiel Georg Heym, Frank Wedekind und Heinrich Mann .Bertolt Brecht wandte sich zwar erst dem Expressionismus zu, begab sich dann aber einer anderen literarischen Richtung hin, ebenso wie Max Frisch, Thomas Mann, Erich Kästner und Franz Kafka. Erwähnenswert ist auch, dass die meisten expressionistischen Schriftsteller eine engere Beziehung zur politischen Richtung des Sozialismus entwickelten und sich deutlich vom nationalsozialkistischen Denken abwandten und dieses aufs Äußerste verurteilten.

Erkannt wird ein expressionistischer Schreibstil vor allem durch die Schöpfung neuer Wörter (Neologismen). Aber auch die Ironie zählt zu einem der wichtigen rhetorischen Mittel. Des Weiteren verwendete man vermehrt eine Worthäufung und den Telegrammstil, in welchem ellipsenartig und kurz geschrieben wird.



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