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Hauptmann Köpenick, Zuckmayer

Der Hauptmann von Köpenick, von Carl Zuckmayer


Der deutsche Schriftsteller Carl Zuckmayer, der von 1896-1977 lebte, schrieb 1931 sein Drama "Der Hauptmann von Köpenick", welches bis in die heutige Zeit mehrmals verfilmt wurde. Das Ziel Zuckmayer war es, mit seinem Werk den deutschen Bürokratismus und das Militär des Deutschen Reiches in die Lächerlichkeit zu ziehen.



Wilhelm Voigt wird nach einer zehnjährigen Haftstrafe 1906 entlassen und will nun ein anständiges Leben führen. Dazu braucht er Arbeit. Doch niemand will ihm Arbeit geben, solange er keine Papiere hat. Also begibt sich Voigt auf das Amt und möchte dort seine Papiere ausstellen lassen. Doch die bürokratischen Gesetze lassen es nicht zu, jemandem, der keine Arbeit hat, Papiere auszustellen.

Voigt gerät damit in eine regelrechte Zwickmühle.Durch eine List versucht er, das Militär und die Bürokratie aufs Korn zu nehmen und so an seine Papiere zu gelangen. Er bricht bei einem Schneider ein und stielt eine fertiggeschneiderte Hauptmannsuniform. In einer Bahnhofstoilette zieht er sie an. Er schafft es, alleine durch das Tragen dieser Uniform und einen angemessenen Militärton einen Trupp Soldaten unter sein Regiment zu stellen. Nun begibt er sich mit ihnen in das berliner Rathaus und lässt dort den Bürgermeister verhaften. Der Polizeidirektor folgt seinem Befehl und führt den Bürgermeister ab. Doch die Rechnung Voigts geht nicht auf, denn in diesem Rathaus befindet sich keine Passstelle. So muss er sich vorerst mit dem Geld aus der Stadtkasse begnügen.

Nach einigen Tagen stellt sich Voigt und klärt alles auf. Ihm ist zwar bewusst, dass er dafür eine erneute Haftstrafe absitzen muss, jedoch ist ihm dieser Preis für das Ausstellen eines neuen Passes nicht zu hoch. Das Drama endet damit, dass Voigt dazu überredet wird, die Uniform nochmals zu tragen. Als er sie anhat, betrachtet er sich im Spiegel und muss darüber lachen, dass eine Uniform aus einem arbeitslosen Bürger des Unterstandes einen Hauptmann machen kann.

"Der Hauptmann von Köpenick" beruht auf einer wahren historischen Begebenheit, die sich 1906 in Köpenick zuzog, obgleich Zuckmayer einige Details verändert, ausgespart oder neu dazu erfunden hat.



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