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Maria Stuart, Schiller

Maria Stuart, von Friedrich Schiller


Friedrich Schiller greift in seinem Trauerspiel "Maria Stuart" auf wahre historische Begebenheiten zurück. Aufgeführt wurde Schillers Stück am 14. Juni 1800 im Hoftheater in Weimar. Es besteht aus fünf Akten, so wie es für das klassische Modell damals Vorschrift war.



"Maria Stuart" beginnt damit, dass die Königin von Schottland, Maria Stuart, im Gefängnis sitzt. Bei ihr ist ihre treue Amme Kennedy, welche die Festsetzung Marias als einen Verrat von deren Schwester Elisabeth, der Königin von England, ansieht. Marias Kerkermeister Paulet vertritt die gegenteilige Meinung und verurteilt die schottische Königin. Er glaubt den Anschuldigungen, dass Maria versucht hat, ihre Schwester umbringen zu lassen.

Im weiteren Verlauf des Trauerspiels versucht Maria Stuart immer wieder, eine Audienz bei ihrer Stiefschwester zu erhalten, um mit ihr reden zu können. Oft wirds sie vertröstet, doch später lässt sich Elisabeth von ihrem Berater Talbot und ihrem Geliebten Leicester überreden.

Maria hatte sich vorgenommen, ihre Schwester um Gnade zu bitten, um so ihrer Hinrichtung zu entgehen. Aber als sie dann die hochnäsige Königin vor sich sieht und diese ihr ihre Jugendsünden vorwirft, kann sich Maria nicht mehr zurückhalten und beschimpft Elisabeth. Aus ihr spricht der pure Hass, welcher nun ihr Schicksal der Hinrichtung besiegelt hat.

Der Leser erfährt nun mit der Zeit, dass Leicester der frühere Geliebte von Maria ist und diese nun mit Mortimer, welcher sich abgöttisch in die Schottin verliebt hat, befreien möchte. Doch die beiden werden erwischt und der feige Leicester schiebt die Schuld auf Mortimer, welcher sich nun umbringt, um einer Hinrichtung zu entgehen.

Elisabeth veranlasst indirekt die Hinrichtung ihrer Stiefschwester. Kurz darauf entdeckt Mortimer, dass Maria an der ihr vorgeworfenen Tat unschuldig ist und will Elisabeth von Marias Hinrichtung abhalten. Doch das Urteil ist bereits vollstreckt. Elisabeth gibt ihren Handlangern die Schuld daran.

Schillers Trauerspiel zeigt ganz eindeutig epochale und stilistische Mittel der Weimarer Klassik auf. Gezeigt wird dem Leser die gottesfürchtige Maria Stuart, die ohne ihr Verschulden hingerichtet werden soll. Typisch für das damalige Literaturverständnis war der Stolz Marias, der sie davon abgehalten hatte, vor Elisabeth um ihr Leben zu winseln. Ihrem Tod geht sie würdevoll entgegen.



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