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Sturm und Drang

Literaturepoche Sturm und Drang


Die Literaturepoche des Sturm und Drang, die von 1767 bis 1785 andauerte, verdankt einem Werk von Friedrich Maximilian Klinger ihren Namen.

Der Sturm und Drang konnte mit einer Protestbewegung verglichen werden, in welcher aber weiterhin nur die Forderungen des Mittelstandes geltend gemacht werden sollten. Erreicht werden sollte eine Verbesserung des bürgerlichen Berufsleben, da sich der Mittelstand seinen Tätigkeiten gegenüber als freudlos und eingeengt empfand. Des Weiteren wurde gegen den Adel und den Klerus protestiert. Ihnen wurde zu viel Macht und Absolutismus nachgesagt.



Vorwiegend wurden im Sturm und Drang Dramen geschrieben. Ein Werk des Sturm und Drang ist Schillers "Die Räuber" (1781) und "Kabale und Liebe" (1784). Goethe brachte als Beitrag den "Götz von Berlichingen" ein.

Ebenfalls kam mit dem Sturm und Drang erstmals das Dichten von Balladen hinzu. Dies war eine völlig neue Form, seinen Gedanken Ausdruck zu verleihen und Geschehnisse poetisch miteinander zu verknüpfen.

Die Leitgedanken, die man versuchte, während des Sturm und Drang in den Köpfen der Menschen hervorzurufen, war der, dass die Unterordnung der Stände an die Öffentlichkeit gelangen sollte und dass sich junge Menschen dazu aufraffen sollten, gegen die strengen Regeln der Literaturepoche der Aufklärung anzugehen.

Die Anfänge des Sturm und Drang werden an dem Zeitpunkt festgemacht, wo sich Heder und Goethe in Straßburg trafen. Goethe ließ sich von Heders Welt- und Literaturbild stark beeinflussen und auch überzeugen. Die Eigenheiten, die Werke des Sturm und Drang vorzuweisen haben, liegen vor allem in der Anwendung unterschiedlichster stilistischer Mittel. Kaum in einer anderen Zeit wurde so viel Wert auf die Einbindung von rhetorischen Fragen und anderen Stilmitteln gelegt. Auch Kraftausdrücke sind keine Seltenheit mehr und sollen auf die Emotionalität der Hauptfiguren zurückzuführen sein.

Die Epoche des Sturm und Drang dauerte nicht lange an und so ist es nur verständlich, dass Goethe und Schiller sich auch an der folgenden Epoche - der Weimarer Klassik - literarisch beteiligten. Diese folgende Epoche war die Erweiterung des Sturm und Drang, wenn sich auch der Leitgedanke ein klein wenig veränderte.



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