Wednesday, 16.08.17
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Faust, Goethe

Faust 1, von Johann Wolfgang von Goethe


In Johann Wolfgang von Goethes Tragödie "Faust - Der Tragödie erster Teil" geht es um Mephisto, der mit Gott eine Wette abschließt. Er will es schaffen, den Wissenschaftler Dr. Faust in die Hände des Bösen zu schubsen. Gott willigt ein - der Einsatz ist Fausts Seele, die Mephisto bekommt, sofern Faust sich in einen schlechten Menschen verwandelt.



Der Wissenschaftler Faust ist inzwischen zutiefst unglücklich, da er die ganze Welt begreifen möchte. Damit ist er einem unaufhaltsamen Streben nach absoluter Erkenntnis und Perfektion verfallen. Mephisto trifft auf Faust als dieser sich gerade vergiften und umbringen wollte. Mit seinen versteckten Schmeicheleien und Versprechungen schafft es Mephisto schließlich, mit Faust eine weitere Wette abzuschließen.

Mephisto verspricht Faust, ihm etwas zu zeigen, dass das Leben wert ist und will ihm zudem die größte Macht verleihen. Gegenstand dieser zweiten Wette ist wieder Fausts Seele. Wenn Mephisto es schafft, Faust dazu zu bringen, zu sagen, dass dieser Augenblick so schön ist, dass es kein Morgen geben soll, ist Fausts Seele fortan in Besitz von Mephisto. Faust willigt ein, sich sicher, die Wette nicht zu verlieren.

Die beiden begeben sich auf eine lange Reise, bei welcher Mephisto mit dem größten Bemühen versucht, den alten Wissenschaftler zu beeindrucken. Als Mephisto bemerkt, dass Faust eine Frau im Spiegel sieht und von jener so sehr fasziniert ist, weiß er, was zu tun ist. Er begibt sich mit Faust zu einer Hexe und lässt den alternden Faust verjüngen. Nun, da er ein schöner Jüngling ist, kann er um Gretchen werben. Auch dabei ist ihm Mephisto behilflich und bringt diesen so weit, das Leben anderer Menschen zu gefährden, um das zu bekommen, was er will. Dabei stirbt Gretchens Mutter und ihr Bruder. Faust ist vollkommen verwirrt, versteht nicht ganz, wie er sich Mephisto gegenüber in solch eine Abhängigkeit begeben konnte und lässt das schwangere Gretchen sitzen.

Während diese ihr Kind gebährt, es danach unverzüglich ertränkt und dafür als Kindsmörderin im Kerker sitzen muss, versucht Mephisto, Faust abzulenken. Er begibt sich mit ihm auf das Walpurgisnachtsfest. Doch auch dort lassen Faust seine Gedanken nicht los. Ihm erscheint Gretchen mit einem roten Strick um den Hals.

Faust fordert von Mephisto Hilfe bei der Befreiuung Gretchens, da dieser schließlich Schuld an alledem sei. Im Kerker angekommen, fantasiert Gretchen und erkennt, dass Fausts Begleiter das Böse verkörpert. Sie will nicht mit den beiden mitkommen und akzeptiert ihre Strafe. Sie übergibt sich dem Gericht Gottes. Am Schluss hört man Stimmen, die leise singen, dass Gretchen errettet sei. Faust und Mephisto begeben sich daraufhin wieder auf ihre Reise.

Goethes Tragödie behandelt damit das Thema des Strebens nach Perfektion (Faust), weist aber auch darauf hin, dass sich der Mensch der Natur beugen muss und nicht alles ergründen kann. Inwieweit Gott Handlungsfreiheit und Macht gegenüber dem Teufel hat, wird in der äußeren Rahmenbehandlung dargestellt.



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