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Fabeln

Literaturgattung Fabeln


Fabeln stellen eine Literaturgattung dar, in welcher vorwiegend mit Tieren gearbeitet wird, die mit Menschen in Verbindung gebracht werden sollen. Fabeln sind meist in Prosa oder Versform und haben eine belehrende Absicht. Somit besteht der Vorteil, dass man auch Kindern Weises und Wissenswertes aus der Welt erzählen kann.



Eine Personifikation (Vermenschlichung) wird durch bestimmte Merkmale und Charaktereigenschaften der Menschen herbeigeführt. Am Ende der Fabeln kommt es zu einer Auflösung, die meist sehr belehrend wirkt. Diese Literaturgattung ist schon seit geraumer Zeit bekannt. Doch in der Antike wurden Fabeln nicht direkt als geistiges Gut angesehen und dem Wirken der Unterschicht zugeordnet.

In der deutschen Geschichte zählt der Dichter Ulrich Bohners als der erste Schreiber, der im 13. Jahrhundert eine reichhaltige Sammlung an Fabeln zusammenstellte. Auch Luther hat das Stilmittel der Fabeln benutzt, um so die Wahrheit in versteckter Weise an die Öffentlichkeit zu bringen.

Fabeldichter, denen besondere Bedeutung beigemessen werden sollte, sind Hans Sachs, Jean de La Fontaine, Jean-Pierre Claris de Florian, Gottholt Ephraim Lessing und Christian Fürchtegott Gellert. Die charakteristischen Merkmale einer Fabel sind folgende: In einer Fabel werden vordergründig Tiere eingesetzt, die einer Personifikation unterzogen werden. Dies lässt sich dadurch begründen, dass diese Tiere wie Menschen handeln, denken und sprechen. Das Ziel einer Fabel ist zum Einen die Unterhaltung für Menschen, zum Anderen aber auch die Belehrung und eine versteckte Moral.

Bestimmte Tiere kommen in Fabeln vermehr vor, wie zum Beispiel der Fuchs (soll die listigen Menschen darstellen), die Eule (zeugt von enormer Weisheit und Klugheit) und zuletzt der Wolf. Das besondere daran ist, dass viele Menschen bereits menschliche Eigenschaften mit bestimmten Tierarten verbinden. Von daher eignen sich einige Tiere besonders, um in Fabeln angesprochen zu werden.

Auch in der Oberstufe gilt besonders die Interpretatuion der Fabeln als besonderes Augenmerk und Kriterium für den Deutschkurs.



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