Wednesday, 16.08.17
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Epik

Literaturgattung Epik


Zu Beginn des 12. Jahrhunderts verstand man zunächst alle in der Volkssprache geschriebenen Texte als Epik. Dieser Begriff ergab sich aus dem Französischen romanz und stellt ein Synonym für Roman dar. Da es früher größtenteils nur Bücher in der lateinischen Schriftform gab, grenzte sich die Epik davon ab.



Im nächsten Jahrhundert wurde die Bedeutung dieses Begriffes dann verfeinert und Epik stand fortan für Prosaliteratur. Erst seit dem 17. Jahrhundert kam der Begriff "Roman" in den deutschen Sprachraum. Heute versteht man unter Epik eine der drei großen Literaturgattungen, die außerdem noch die Lyrik und die Dramatik beinhaltet. Geschrieben werden epische Texte in Vers- und Prosaform. Der Unterschied zwischen der Epik, der Lyrik und der Dramatik besteht vor allem in Kommunikation, Gestaltung und Funktionsweise. Darunter fallen unter anderem die unterschiedliche Erzählperspektive, die Erzählzeit und die Erlebnisse und Geschehnisse (Stream of consciousness).

Gerade in Märchen, Sagen und Legen greift man gerne auf die Möglichkeiten, die einem die literarische Gattung der Epik bietet, zurück. Vorderranging hatte sie bis zum Ende des 18. Jahrhunderts großen Zuspruch. Ab diesem Zeitpunkt fand eine Wandlung in der Epik statt.

Als sich die feudale in eine bürgerliche Gesellschaft verwandelte, differenzierte man den Großbegriff der Epik. Durch die immer weiter fortschreitende Industrialisierung und somit auch Mechanisierung, war das Drucken und Verbreiten von Literatur immer schneller möglich. Und ebenso schnell entwickelten sich verschiedene Formen der Epik.

Heute zählt man zu den Großformen der Epik Romane, den Epos und die Saga. Die Kurzform setzt sich aus Erzählungen, Novellen, Anekdoten, Kurzgeschichten und Romanzen zusammen. Sprichwörter, Aphorismen und Rätsel werden zu den Kürzestformen gezählt. Die vierte Gruppe werden durch die volkstümlichen Formen bestritten, welche sich aus Märchen und Sagen zusammensetzen. Letzte denkbare Variante sind die didaktischen Formen, die aus Legenden, Fabeln und Parabeln bestehen. Jede dieser Unterformen kann dann nochmals nach Themengebieten sortiert werden. So gibt es zum Beispiel Abenteuerromane, Liebesromane, Kriminalromane etc.



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