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Bertold Brecht

Bertolt Brecht


Bertolt Brecht, welcher am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren wurde, galt als Begründer des Epischen Theaters und erlangte als Dramatiker und Lyriker im 20. Jahrhundert weeltweit Anerkennung. Bertolt Brecht wurde in eine Familie geboren, wo dessen Vater als Direktor eine Papierfabrik leitete.



Eigentlich trug er den Namen Eugen, Bertolt war nur sein Zweitname, benannt nach seinem Vater. Brecht war als Kind eher introvertiert und schüchtern gewesen und galt als schnell kränkelndes Kind. Er wuchs bei seinen Eltern in äußerst liebevoller Fürsorge auf. Nach der Volkshoschule wechselte Brecht 1908 auf ein Realgymnasium in Augsburg und ging 1917 mit dem Notabitur (Abitur mit erleichterten Voraussetzungen) dort ab.

Bereits während seiner Schulzeit kritisierte Brecht, welcher in seinem Leben den Ersten und Zweiten Weltkrieg erleben sollte, den Krieg. Als er in einem Aufsatz seinen Gedanken Worte folgen ließ, erhielt er einen Tadel und wäre beinah der Schule verwiesen worden. 1917 begann er dann sein Studium in München und belegte den Studiengang der Naturwissenschaften, der Medizin und der Literatur. Nur ein Jahr später wurde Brecht als Sanitärssoldat einberufen und unterbrach sein Studium.

Nach Berlin reiste Brecht 1920, mit der festen Entschlossenheit, Beziehungen zum Theater und zur literarischen Szene aufzubauen, was ihm auch gelang. Denn 1924 arbeitete er mit dem Schriftsteller Carl Zuckmayer als Dramaturg an "Max Reinhardts Deutschem Theater" und inszenierte im gleichen Jahr die "Münchner Kammerspiele".

Zeit seines Lebens hatte Brecht einige Liebeleien und seine Frauen gebaren ihm drei Kinder. Das erste Kind zeugte Brecht mit Paula Banholzer, die er 1918 im Lazarett kennenlernte. 1922 ging er eine Ehe mit der Schauspielerin und Opernsängerin Marianne Zoff ein, die ihm ein Jahr später eine Tochter gebar. Nach fünf Ehejahren ließ sich Brecht 1927 scheiden und heiratete1929 Helene Weigel, mit welcher er eine Tochter bekam.

Da Brecht in seinen Werken zunehmends das Regime kritisierte, musste er 1933 mit seiner Familie nach Dänemark fliehen. Im Exil entstanden Brechts berühmteste Werke, so zum Beispiel "Das leben des Galilei". Er schrieb weiterhin kritisch, tat dies aber eher unterschwellig, so dass er nicht mehr fürchten musste, als Landesverräter angeklagt zu werden. 1939 und 1940 musste Brecht nochmals fliehen, als die Deutschen Dänemark und Norwegen einnahmen. Es verschlug ihn nach Finnland, wo er sein Werk "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" schrieb.



Als Brecht schließlich 1941 in die USA übersiedelt, scheint er einen Kreis von Intellektuellen gefunden zu haben, mit denen er fortan Mitglied im "Council for a Democratic Germany" ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg begibt sich Brecht wieder zurück in seine Heimat und kann nun sein Anti-Kriegs-Stück "Mutter Courage und ihre Kinder" aufführen. 1951 wird Brecht sogar die Ehre zu Teil, den Nationalpreis der DDR zu erhalten.

1956 wurde Brecht von einer schweren Grippe befallen und kam ins Berliner Krankenhaus. Nur drei Monate später stirbt er an einem Herzinfarkt.



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